Wie oft musst Du vor die Wand laufen, bis der Himmel sich auftut?

2007 war kein gutes Jahr. Darin übrigens 2009 ganz ähnlich. Tatsächlich zuviel Wand, ganz selten Himmel. Eine musikalische Überraschung jedoch, etwas gänzlich unerwartetes Großes widerfuhr mir und allen, die in den 80/90ern ihr Herz an deutschsprachige Indie-Musik verloren hatten. Die Flowerpornoes waren wieder da, nach über 10 Jahren Funkstille, mit einem großartigen Album, das ums erwähnte Laufen und Auftun sich drehte. Rock’n’Roll für vegane Ex-Hippies mit ausgeprägtem Vaterkomplex. Oder eben Typen wie mich, die sich nie entscheiden können zwischen Brahms und Blumfeld, Mahler oder m.walking on the water. Übrigens: Alle hier erwähnten haben großartige Kinderlieder im Œuvre.

Und ganz besonders Tom Liwa aus Duisburg, Ruhrgebiet und Niederrhein. Der liebenswürdigste Kauz des hiesigen Popbusiness. Auch ohne die Flowerpornoes im besten Wortsinne ein großer Lieder-Macher. Wie ich überhaupt darauf komme, wirre Gedanken zu seltsamen musikalischen Topoi abzusondern? Bin mal wieder auf Toms Internet-Präsenz gelandet und habe erfreut festgestellt, dass er weiterhin die gute antikapitalistische Tradition des hintergedankenlosen Verschenkens aufrecht erhält. Drei Songs – darunter eben auch eine Kinderliedadaption – sind’s momentan. Anhören! Und wenn er mal in Eurer Nähe auftritt: Hingehen!

Übrigens: Als vor ein paar Jahren für manche musikschaffende Nachgewachsene aus New York (wie CocoRosie oder Animal Collective) die Schublade „Freakfolk“ erfunden wurde, dachte ich sofort, was wohl der Tom darüber denkt. Muss ich ihn mal fragen.

Und: Wenn ich mit Tom Liwa eine Farbe verbinde, dann gelb. Was mich wiederum zu einem Gang auf den Markt animiert (Okay, ich wäre sowieso gegangen.). Nachschauen, ob es endlich die ersten gelben Bohnen (Wachsbohnen) gibt. Jedes Jahr um diese Zeit die gleiche Vorfreude auf eine gleichermaßen einfache wie delikate Sache: Mit wenig gesalzenem Wasser dampfgaren. Dann in Butter und einigen Spitzen Bergbohnenkraut aus dem Garten schwenken. Mit einer neuen Kartoffel zusammen der perfekte mittägliche Imbiss.


Der Sinn des Internets…

… ist es, Glücksgefühle zu erzeugen. Darunter mach ich’s seit gestern nicht mehr! Warum auch sich mit weniger zufrieden geben?

Bisher war ich ja in den bisher bestimmt 15 Jahren mehr oder minder intensiver Nutzung dieses anfangs herrlich anarchischen Mediums stets in erster Linie Zweifler. Als ich vom Konsumenten zum Produzenten wurde, gab es die üblicherweise mit solchen Entwicklungen einhergehende Desillusionierung des vermeintlich Wissenden. Dann lange Abstinenz, kalter Entzug quasi. Und in den letzten Wochen nun ein langsames Herantasten, Wiederentdecken längst vergessener, quasi intuitiver Zugänge und Aneignungsformen. Endlich wieder: Neugier. Was daraus wird? Erst einmal dieser Blog. Und hoffentlich noch viele Momente wie der gestrige.

Intensives Sich-Verlieren in der Welt deutschsprachiger Foodblogs (Essenstagebücher ist tatsächlich kein angemessenes Adäquat für den leidigen Anglizismus.) trieb mich zwei Tage lang um. Viel Buntes, noch mehr Biederes, wenig Tiefgang. Bis ich dann auf „Anonyme Köche“ von Claudio Del Principe aus der Schweiz stieß. Offensichtlich ein Seelenverwandter, nur schon viel weiter auf dem Weg des absoluten Genusses. Wie auch immer, ich las dort von einer wahrlich wunderlichen Brotwerdung. „Das No Knead Bread ist das beste Brot, das jeder zuhause selber backen kann!“ Gut gebrüllt, Löwe. Dachte ich. Und las weiter, unter anderem bei der verlinkten Katharina Seiser von esskultur.at, die eine extrem detaillierte Anleitung bietet.

Als dann irgendwann spontaner Speichelfluss einsetzte, blieb nur der Weg in die Küche. Alles vorhanden, um ein ungeknetes Hefebrot zu backen. Also los: Den Teig angesetzt und 18 Stunden in Ruhe gelassen. Slowfood halt. Dann gefaltet, wieder weggestellt und schließlich im gusseisernen Bräter 40 Minuten gebacken. Als ich den Deckel lüftete, erwartete mich bis zu diesem Moment zugegeben leicht Ungläubigen dies:

Brot  im Topf

Brot im Topf

Ein wahres Weizenwunder. Ausgetopft noch viel schöner – und nach einer Stunde des Rastens ein einzigartig einfacher Genuss. Mit einem Strich Butter obenauf war schon der erste Biss die Bestätigung, dass das Internet nicht nur Medienfalle und Zeitfresser ist, sondern eben auch das Netz der Guten und des Leckeren.

Der Tod des Industrie-Ciabatta

Der Tod des Industrie-Ciabatta


Fickt das System

Heute morgen mit diesem lieblichen Lied im Ohr die Augen aufgeschlagen und gedacht: Werde ich auf die alten Tage wieder politisch? Doch ich wollte nur: Tanzen! Funktionierte 1992 extrem gut, lachend Tanzen ist vielleicht die gesundheitsförderndste Art der Kulturaneignung. War schon damals nicht sarkastisch gemeint, was der Frank Spilker samt Sternen sang. Warum rockt das heute – oder auch nur annähernd gutes, ähnliches Neues – nicht die Tanzflächen der Republik?

Justament beginnt in Köln die C/O POP, immer erfolgreichere Popkommunisten-Nachfolgerin. In deren Rahmen spielen die Himmelskörper aus Hamburg am Sonntag im Statdtgarten. Hingehen, Tanzbein schwingen, mitsingen:
„Nur kein Pathos, ratlos, harmlos, keinen Pathos.
Tote werfen keine Schatten, keine Parolen, keine Blöden wie die:
Fickt das System!“


Buttercremetorte, altmodisch

Heute ist Familienfest. Glücklicherweise existieren wenige Traditionen in unserer Sippe, deren Einhaltung gemeinhin meist nur Widerwillen auslöst. Jedoch werden einige mehr oder minder obskure kulinarische Relikte gepflegt, wenn feierlich getafelt wird. Soleier-Ess-Wettbewerbe zu Ostern, Heringssalat mit Bockwürsten als Weihnachtsdelikatesse und eben als Backkunstklassiker die Buttercremetorte sommers.

Weder zeitgemäß noch leicht verdaulich ist sie in ihrer ursprünglich unverfälschten Form weitestgehend vom bundesdeutschen Süßspeisenplan verschwunden. Als altgedienter Bewahrer von vom Aussterben bedrohter Arten dokumentiere ich hier also die Genese meines Lieblingsbackwerks. Zwei Tage sollten schon eingeplant werden, um ein auch nur annähernd befriedigendes  Ergebnis zu erreichen. An Tag 1 wird das Grundgerüst geschaffen, ein Biscuitboden. Etymologisch spannend ist ja, dass „bis coctus“ im Lateinischen doppelt gebacken bedeutet und also ursprünglich das meinte, was wir heute als Zwieback kennen. Erst im Laufe der Zeit wurde daraus das luftigleichte Eiergebäck, wie wir es nun benötigen.

Wie immer ist die Frische und die Qualität der Zutaten ausschlaggebend. Am besten also vier nestwarme Eier trennen, zu den Eigelben reichlich vanillisierten Zucker geben und ausdauernd cremig rühren. Der Herr Bocuse behauptet im „La cuisine du marché“ bei den Empfehlungen zur Zubereitung des „Biscuit de Savoie“, dass sich das Volumen unbedingt verdreifachen müsse. Das hat den Vorteil, das man sich das Fitnesstraining spart. Auf jeden Fall ist wichtig, dass sich die Zuckerkristalle völlig aufgelöst haben. Dann aus dem Weißen festesten Schnee schlagen. Mit einer Prise Salz und einem Schwung Zucker verfeinern. Ungefähr 150 g Mehl in die Creme sieben (Sicherheitsfanatiker geben auch noch etwas Backpulver hinzu, was wiederum Menschen wie den erwähnten französischen Meister um den Verstand brächte) und mit der Hälfte des Eischnees wenige Augenblicke verrühren. Die andere Hälfte feinfühlig unterheben und alles in eine 26-cm-Springform füllen und bei 180° 25 Minuten backen. Wiederum sollte sich beim Ändern des Aggregatzustand das Volumen verdreifachen. Aus der Form lösen und sich auf den nächsten Sonnenaufgang freuen.

Ist der erlebt, wird Pudding gekocht. Natürlich nicht solcher vom Dr. aus Bielefeld, sondern handgemacht. Benötigt wird ein knapper Liter Milch und ein halbes Dutzend Eigelbe, Zucker, Stärke und das Mark einer Vanilleschote.  Während die Milch erhitzt wird, die restlichen Ingredienzien schaumig schlagen. Dann die Milch zugeben, gut verrühren und nochmals erhitzen. Fertig. Zur Weiterverwendung mit Folie abdecken und erkalten lassen. Währenddessen ein Paket beste Butter den entgegengesetzen Weg gehen, also Zimmertemperatur annehmen lassen. Beides, Butter und Pudding, muss notwendig gleich warm sein. Nun mit einem großen Schneebesen zuerst die Butter glatt und dann den Pudding nach und nach unterrühren. Dieser Schritt ist der Bedeutendste: Die Buttercreme kann bei zu großer Temperaturdifferenz gerinnen; Butter und Pudding müssen eine homogene Masse ergeben, ohne zu flüssig zu werden (was geschieht, wenn zuviel Elan eingesetzt wird).

Baukasten Buttercremetorte

Baukasten Buttercremetorte

Nun das Finale: Den Biscuit ganz sanft zweimal teilen. Nun auf die Unterseite ordentlich Creme verteilen, mit der nächsten Scheibe bedecken und solches wiederholen. Obenauf großzügig Buttercreme, glattstreichen und evtentuell mittels Einsatz eines Spritzbeutels ornamentell kreativ werden. Wer Schnickschnack braucht, spart ihn sich dennoch. Wenn’s gar nicht anders geht, sei es erlaubt, Gelee von schwarzen Johannisbeeren auf die Böden zu streichen, aber sparsam. Butter und Vanillearomen sollen dominant bleiben.


Phở im Thang Long

Die erste Phở meines Lebens war auch die bisher beste. Spätabends vietnamesischen Boden betreten, das Taxi vom Flughafen brachte Unphew ins Zentrum von Ha Noi. Der Hunger war groß, doch die Dunkelheit ebenso. Kein urbanes Flirren, vielmehr subtropisch schwere Stille, mit schweren Gerüchen. Eine letzte Garküche fand sich schließlich unweit vom Guesthouse, Dampf entwich einem großen Topf auf der Gasflamme. Dieses erste Streetfood war alles, was nötig war, um Ankunft zu signalisieren und ein großartiges Da-Sein zu manifestieren: Die technische Überforderung zu Beginn (Was stellt man an mit einer großen Suppenschüssel und Stäbchen?), die aromatische Verwirrung, das erste wohlig-warme Gefühl (selbst europäischer Hühnerbrühe wurde in der Großmuttergeneration ja Heilwirkung zugesprochen), schließlich locker-leichte Sättigung samt Lust auf Mehr.

Die klassische Phở gà (Hühnersuppe) hat tatsächlich viel Ähnlichkeit mit der mitteleuropäischen Zubereitung, nur die Aromen differieren naturgemäß. Ingwer und Fischsauce werden schon bei der Erstellung der Brühe verwendet, beim Servieren gelangt noch ein bunter Strauß an grünen Kräutern (hauptsächlich Koriander und Húng láng, geschmacklich zwischen Minze und Thaibasilikum angesiedelt) in die Schüssel.

Neben den Sommer- und Frühlingsrollen (Nem) ist die Phở sicherlich DAS (nord-)vietnamesische Nationalgericht. Selten findet sich hierzulande ein Gastronomiebetrieb, der eine gleichermaßen frische wie geschmacklich stimmige Zubereitung zu bieten weiß. Meist bleibt’s bei beliebigem Euro-Asia-Trash.

Vietnamesische Frühlingsrollen in Ha Noi

Vietnamesische Frühlingsrollen in Ha Noi

Umso verwunderter war ich nach dem heutigen Markteinkauf. Mit Freunden hatten wir uns im Thang Long verabredet, Asia-Markt und Imbiss in einem. Gerüchten zufolge böten die vietnamesischen Besitzer Samstags 5-6 landestypische Gerichte zum ansonsten üblichen China-Thai-Mischmasch. Und tatsächlich: Das leicht provisorisch-billige Interieur mit Hang zum Kitsch atmet südostasiatischen Charme. Und die frischen Sommerrollen (gỏi cuốn) sind leider nicht zum Selber-Basteln, aber richtig lecker. Die Suppe jedoch offenbart schon beim Betreten der Räumlichkeiten olfaktorische Dominanz. Stilsicher serviert, mit Limettenschnitzen und frischen Chilis auf einem Extra-Teller, entpuppt sie sich zwar als das Gegenteil des Vegetarierparadieses (böse Zungen bemühten als Analogon zum deutschen Quer-durch-den-Garten ein Quer-durch den Schlachthof), hält aber geschmacklich Einiges. Absolut empfehlenswert für alle, die das Motto „Alles bleibt anders“ ernst nehmen und auch mal nach einem Augen-zu-und-durch etwas Neues, Gutes erwarten.

Asia-Markt und -Imbiss Thang Long
Hohlstr. 40
41747 Viersen

Samstags 11 – 17.00 Uhr Vietnamesische Spezialitäten


ByteFM

Es gab da diesen großartigen schwedischen Torwart. Dritter Mann seiner Nationalmannschaft bei der WM 1978 in Argentinien. Mit Malmö FF mehrmals schwedischer Doublegewinner, im Endspiel des Europapokals der Landesmeister 1979. Bestandteil des ewigen Fußballfan-Gedächtnisses. Aber um ihn soll es gar nicht gehen. Sondern unter anderem um Jan Möller, der mit „Von Bullerbü nach Babylon“ auf byte.fm eine der besten Webradio-Sendungen verantwortet. Im Moment läuft die Wiederholung vom Montag, natürlich ein Fußball-Lieder-Special. Anpfiff: Belle And Sebastian / I Don’t Want To Play Football.

Und natürlich – nein, nicht Fritz – Klaus Walter, der große Popkultur-Aktivist aus Frankfurt (und neben Klaus Fiehe, der da in Hamburg natürlich auch mitturnt, der Godfather öffentlich-rechtlichen Musik-Journalismus). Sonntags um 20 Uhr mit seiner Aufklärungs-Show „Was ist Musik“. Die letzte widmete sich der Kolossalen Jugend und was daraus geworden ist. Bessere Zeiten klingt gut. Und nix besser als ByteFM.


Lieblings-Weingüter: Scheidgen, Wagner

Noch ist der Niederrhein kein Weinanbaugebiet. In naher Zukunft bestimmt, dem Klimawandel sei Dank. Doch bis es soweit ist, kann ich diesen Prozess nur beschleunigen, indem ich CO2 produziere – also ins Auto steige. Um die eigene Ironie ein wenig zu brechen, geht die Fahrt nicht ins Markgräflerland oder gar in französische oder italienische Provinzen mit Hügeln und Hängen und passenden Reben. Erst einmal müssen 130 km reichen, um zu Georg Scheidgen nach Hammerstein zu gelangen.

Ich scheue mich nicht, hier mit Superlativen zu operieren. Also: Eines meiner Lieblingsweingüter hat nicht nur einen gleichermaßen bodenständigen wie zuvorkommenden und hochkompetenten Winzer, was jeden Besuch dort wie ein Zusammentreffen mit einem Freund gestaltet, sondern ist sicherlich das beste nördliche Burgunderweingut. Womit nicht rote Tropfen gemeint sind, sondern die exquisiten Grau- und noch mehr die Weißburgunder. Wobei auch der 2009er Leutesdorfer Gartenlay, Riesling Hochgewächs, zu gefallen weiß. Knackig frisch, mit ausreichend Säure und nicht zu viel Alkohol, das passende Getränk für sonnige Nachmittage. Doch die Weißburgunder aus der Hammersteiner Hölle sind gewiss olfaktorische wie geschmackliche Eindruckschinder erster Güte. Seit Jahren schon kommt mir kein besser gelungener Wein dieser Preiskategorie ins Glas. Der „einfache“ ist ab Hof für 4,80, die Edition Pinot für 7,10 EURO zu haben.

Ins Rheinhessische nun verschlug es mich am letzten Wochenende – was zwangsläufig einen Freitag-abendlichen Besuch im Weingut Wagner in Essenheim zur Folge hatte. Seit Jahren Lieblings-Straußwirtschaft im Dreieck Mainz-Bingen-Worms, fast schon ein Gesamtkunstwerk. Herrlicher Innenhof im Ortskern, mediterranes Flair, bei gutem Wetter stets rappelvoll, über hundert Menschen freuen sich hier am Leben. Kinder spielen lachend, leckere Kleinigkeiten wie die Wingertsknorze mit Spargel und der immergute Spundekääs laben, gute Gespräche mit den Brüdern Wagner oder dem alten Herrn. Alltagstaugliche Hochkultur scheint eine treffende Bezeichnung zu sein, literarisch, kulinarisch. Und natürlich der Wein.

Die Emilie ist Jahr für Jahr ein immerguter roter Alltagswein, der süffiger kaum sein kann. Eine Cuvée aus Spätburgunder, Merlot und Dornfelder,  zwar im Holzfass ausgebaut, dennoch leicht-fruchtig. Von den aktuellen Weinen probierten wir den 2009er Silvaner trocken, ein regionaler Klassiker, leicht und duftend nach weißem Obst. Und aus der Jean-Linie den grauen und den weißen Burgunder sowie den Riesling vom tertiären Mergel. Letzterer überraschte, da mir die Wagners bisher nicht als Rieslingspezialisten aufgefallen waren. Auch werden sie zukünftig nicht meine persönliche Moselpräferenz konterkarieren, doch ist dieser Riesling gut gelungen: Ausreichend mineralisch, mit nüchterner Wucht.
Der weiße Burgunder gefällt wie eh besser als der graue, da letzterer stets zu wuchtig-fruchtig ausgebaut wirkt. Das Filigrane, das der 2009er ”Jean” Weißer Burgunder trocken, Essenheimer Domherr, aufweist, bleibt beim grauen auf der Strecke.
Um in Bälde einen weiteren Besuch zu rechtfertigen, wurde die Spätburgunderprobe ausgespart.