In den Kölner Pilzen

Was haben der dramatische Rückgang gastronomischer Mittagsangebote, der Hype um das häusliche Backen mit eigenem Sauerteig und die deutliche Steigerung der Inanspruchnahme von Lebensmittellieferdiensten gemeinsam? Von allen diesen Phänomenen lässt sich eine mindestens mittelbare Verbindung zur inzwischen ansonsten erfolgreich verdrängten Covid-Pandemie herstellen. Die Folgen von Lockdowns und Kontaktverboten werden inzwischen zwar auf breiter Front wissenschaftlich evaluiert, auch psychosoziale Langzeiteffekte rücken mehr und mehr in den Fokus der interessierten Öffentlichkeit. Der kulinarische Kontext bleibt in diesem Zusammenhang jedoch leicht unterbelichtet.

Ebenfalls ins Bewusstsein von Menschen, die ab 2020 auf einmal im Homeoffice festsaßen und schnell unter Bewegungsdefiziten und an mangelndem sozialem Austausch litten, gerieten diverse Frischluftaktivitäten. Ob ordinäres Spazierengehen, elaboriertes Wandern oder Klein-Gärtnern: Vieles, was zuvor als altmodisch und uncool galt, war nun als Alltagsflucht aus den eigenen vier Wänden hochwillkommen. Dazu zählte recht schnell auch der Gang „in die Pilze“. Denn neben der Bewegung an der frischen Luft lockte dieses Unterfangen mit dem Versprechen, archaische Triebe zu befriedigen.

Das Jagen und Sammeln war in früheren Menschenzeitaltern bitter notwendig und einzige erfolgversprechende Möglichkeit der Nahrungssuche. Aber auch heute noch genügt die Aussicht auf Beute, auf ein potenziell schmackhaftes, nicht-tierisches Lebensmittel, das mehr oder weniger frei verfügbar irgendwo da draußen gefunden werden will, um interessierte Laien in die Botanik zu locken. Allerdings nicht, ohne zuvor einige der vielen einschlägigen Podcasts zu hören oder Youtubekanäle zu abonnieren, die klassische Ratgeberliteratur zu Rate zu ziehen, sich Facebookgruppen anzuschließen, Instagramaccounts zu folgen und an geführten Pilzwanderungen teilzunehmen. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich schreibe.

Und in Köln so? Ist der Pilzhype auch in der kleinsten deutschen Millionenstadt eingeschlagen? Und wenn ja, mit welchen Folgen? ich habe nachgeschaut in einem Wald an der Grenze zu Leverkusen, auf dem größten Kölner Friedhof und in einem Keller im Eigelsteinviertel. Das Ergebnis ist eindeutig: Es gibt sie, die schmackhaften, urbanen Pilze. Ob Reizker oder Röhrling, Judasohr oder Schwefelporling, Speise-Täubling oder Kräuterseitling: Alle diese Arten können hier gefunden werden. Wo, wann und wie genau, werde ich im Folgenden berichten. Nur das gängigste Objekt der Begierde, den Gemeinen Steinpilz, konnte ich unter keiner kölschen Eiche oder Buche finden. Erwähnenswerte Fichtenbestände, mit denen dieser Mykorrhiza-Pilz meist in Symbiose lebt, sind allerdings auch Mangelware im Stadtgebiet.

Am besten mal den Fachmann fragen
Wer ganz am Anfang der persönlichen Pilzreise steht und sich mangels Kenntnissen und praktischer Erfahrung das eigenständige Sammeln noch nicht zutraut, ist bei Reinhard Wegner bestens aufgehoben. Der Diplom Geograf mit Schwerpunkt Geo-Botanik und Vegetationsökologie sowie einer Promotion im Fach Bodenkunde ist geprüfter Pilzsachverständiger und bietet Pilzwanderungen durch Wälder im Kölner Umland an, die er als mykologische Schulungsveranstaltungen für Laien und Fortgeschrittene anlegt. Am Ende einer vierstündigen „Ökologischen Pilzwanderung“ in der Nähe von Dünnwald, an der ich Anfang September teilgenommen habe, lagen zwar nur zwei Semmelstoppelpilze, ein Pfifferling und einige lila Lacktrichterlinge in meinem Korb. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt in ganz Deutschland aufgrund von Regenmangel noch die Pilzpausetaste gedrückt.

Aber mein persönliches Pilzwissen hatte sich am Ende dieser Tour vervielfacht. Reinhard („Wir Pilzfreunde duzen uns.“) ist ein wandelndes Pilzlexikon, logisch. Auf ganz unnachahmliche, ruhige und äußerst zugewandte Art hat er zudem die Fähigkeit, Menschen zu begeistern und komplexe Zusammenhänge anschaulich darzustellen. Dass dabei durchs Unterholz gewandert wird, Bäume und Böden sprichwörtlich unter die Lupe genommen werden, alle möglichen, auch teils ungenießbaren Pilze in die Hand genommen, gerochen und auseinandergenommen werden, ist ein sinnliches Spektakel. Wichtige Lektion für Anfänger: Die Fixierung auf den Speisewert von Pilzen ist hinderlich beim Begreifen der Gesamtthematik. Oder anders ausgedrückt: Wer nur nach Maronenröhrling, Pfifferling und Co. Ausschau hält – und enttäuscht ist bei ausbleibendem Erfolg – benimmt sich der wunderbaren Faszination, die das Universum der Pilze in seiner Gesamtheit ausmacht. Sich beispielsweise erstmals am Leuchten des Kirschroten Saftlings zu erfreuen, bleibt unvergessen.

Bevor ich Reinhard verlasse und von Dünnwald nach Dellbrück wechsle, sei aber noch darauf hingewiesen, dass er allen Teilnehmern seiner Touren anbietet, bei Bedarf persönliche Pilzkontrollen vorzunehmen. Denn in den ersten Jahren wird bei Anfängern regelmäßig eine latente Unsicherheit vorherrschen, wenn sie mit einem gefülltem Korb aus dem Wald kommen. Viele Pilzsachverständige können dann zur Freigabe der essbaren Exemplare kontaktiert werden. Auch ich alleine traue mir eine relativ sichere Bestimmung nur bei vier bis fünf Arten zu. Doch einige Merksätze haben sich in den letzten drei Jahren „in den Pilzen“ in mein Bewusstsein gebrannt. Wer sie befolgt, landet sicherlich nicht so schnell auf der Intensivstation: 1. Neben den Bestimmungsmerkmalen der (wenigen) Pilze, die ich sammeln und essen möchte, muss ich auch diejenigen ihrer mitunter häufigeren Verwechslungspartner sicher kennen. 2. Bei Unsicherheit: Finger weg! 3. Die meisten gesundheitlichen Probleme treten nicht bei giftigen, sondern bei zu alten Pilzen auf. Also immer nach jungen, frischen Exemplaren Ausschau halten. 4. Fotografiere Dein Essen! Das macht es dem Krankenhauspersonal und Leuten wie Reinhard, der nebenbei auch noch den Pilznotruf unterstützt, leichter, gezielt zu helfen. 5. Viele kleine weiße – alle scheiße! Dieser von einem anderen Pilzpapst stammende Warnhinweis ist zugegeben etwas plakativ und unpräzise. Ich würde formulieren: Champignons bitte lieber im Supermarkt kaufen.

Kölns grüne Lunge
Aber nun geht es auf den Ostfriedhof. Es handelt sich dabei um eine der größten Grünanlagen im Stadtgebiet – und um einen Waldfriedhof. Das 59 Hektar große, nach dem zweiten Weltkrieg angelegte Areal ist nur zu einem Zehntel ausgelastet, so dass sich in vielen Bereichen kleine Mischwaldparzellen finden. Aber auch dort, wo Gräber angelegt sind, wachsen interessante Bäume, die sonst in Köln eher selten vorkommen. Wegen der Kiefern bin ich heute, Anfang Oktober, mit meinem Pilzkorb und mit der Fotografin Franzi hier.

Wir spazieren anderthalb Stunden über das abwechslungsreiche Gelände – und finden wenig. So trösten wir uns mit Pilzplattitüden wie „Es heißt Pilze suchen – und nicht finden.“ und rufen uns in Erinnerung, dass neben mykologischem Kenntnisreichtum buddhistischer Gleichmut die wahrscheinlich wichtigste Eigenschaft ist, die Pilzmenschen mitbringen müssen. Denn es muss so vieles passen: Neben den richtigen Bäumen und der passenden Bodenbeschaffenheit spielen wie erwähnt die klimatischen Verhältnisse eine wichtige Rolle fürs Pilzwachstum. Und natürlich sind da immer auch die anderen Menschen, die gegebenenfalls schneller waren als man selbst. In einer Großstadt soll das vorkommen.

Immerhin finden wir – neben einem leckeren kleinen Goldröhrling und einem noch schmackhafteren Kiefern-Reizker – eine ganze Reihe verschiedener Täublinge. Ganz bestimmt kein Anfängerpilz, aber doch eine der faszinierendsten Gattungen hierzulande, nicht zuletzt wegen der großen farblichen Vielfalt der Hüte der mehr als 700 Unterarten. Viele davon sind richtig leckere Speisepilze, einige aber auch ungenießbar. Ich traue mir inzwischen die Anwendung der so genanten „Täublingsregel“ zu und so bleibt der Korb nicht ganz leer. Und weil das Habitat generell vielversprechend ist, werde ich in einigen Wochen wiederkehren.

Startup unterm Eigelstein
Doch liegen nicht alle Kölner Pilzvorkommen an der Oberfläche und sind frei zugänglich. Deshalb verabreden wir uns zwei Tage später mit Trevor Weiss im Hinterhof eines Hauses an der Plankgasse. Hier betreibt der Kanadier zusammen mit Christian Vetter unter dem Namen Pilzling Kölns erste urbane Pilzfarm. Die Idee dazu entstand ebenfalls zu Beginn der Pandemie. Die beiden wollten eine nachhaltige, landwirtschaftliche Produktion in der Stadt aufbauen und dabei möglichst die Ideen einer Kreislaufwirtschaft befolgen. Aber warum haben sie sich ausgerechnet für den Anbau von Pilzen entschieden? „Pilze benötigen weder große Flächen noch viel Wasser, was sie zu einer idealen Kulturpflanze für Städte macht. Sie gedeihen in kleinen Räumen, zersetzen organische Stoffe und verwandeln sie in köstliche Lebensmittel.“ Trevors Augen leuchten, als er uns die einige hundert Quadratmeter große, unterirdische Produktionsfläche zeigt. Hier wachsen auf einem selbst entwickelten Substrat aus Holzspänen und Roggenbruch prächtige Kräuterseitlinge, Klapperschwämme oder Pompon-blancs, auch Igel-Stachelbart oder Lion`s Mane genannt.

Jeden Freitagnachmittag öffnet die Farm im Eigelsteinviertel ihre Tore zum Pilzverkauf. Ansonsten verkaufen die beiden ihre Produkte vor allem an die Gastronomie. Außerdem haben sie auch „Growkits“ im Angebot, Komplettsets für die Hobby-Pilzzucht daheim. Und weil natürlich immer wieder Restpilze übrig bleiben, haben die Pilzlinge auch daraus etwas Spannendes entwickelt. Seit Anfang November verkaufen sie „Shroom Boom“, eine fermentierte Pilzessenz. Wir durften diese Würzsauce, die sich geschmacklich und von den kulinarischen Verwendungsmöglichkeiten her irgendwo zwischen Fisch- und Worcestersauce einordnet, vorab probieren. Ein Umami-Booster und gleichzeitig ein Stück Wald im Mund. Toll, was Pilze alles können.

(Fotos: Franziska Klein)


Das „Bio-Ei“ im Restaurant: Zur Frage der Produktprovenienz

Immer häufiger fällt es beim Lesen von Speisekarten ins Auge: das gemeine „Bio-Ei“. Beim mittäglichen Streifzug durch die Kölner Restaurants und Cafes, egal welcher Preisklasse, scheint es mich bisweilen zu verfolgen. Wenn ein Koch oder Resturantleiter also ein Gericht wie „Aubergine vom Grill mit typisch israelischem Raucharoma; dazu Tomatensalsa, wachsweiches Bio-Ei, Har Bracha Tahina und Pitabrot“ auf die Karte setzt, erfreut das nicht mein kleines Hippieherz. Ich bin zwar im Privaten Fundamentalökologe, weiß aber andererseits um die (wirtschafltichen) Zwänge in der deutschen Großstadtgastronomie. Der Einsatz von ausschließlich in regionalen, kleinbäuerlichen, ökologisch wirtschaftenden Betrieben angebauten und hergestellten Produkten wäre zwar meine Wunschvorstellung, wird aber weder vom gemeinen Mittagstischgast („Die essen alles – Hauptsache es kostet nicht mehr als 9,90 Euro“) noch vom abendlichen Eventesser goutiert, geschweige denn wertgeschätzt.

Was mich nun am Bio-Ei ärgert (übrigens auch in seiner Ausprägung als „Bio-Eigelb 66°“), ist der Umkehrschluss, der sich aufdrängt. Wenn also die „Qualität“ einer Zutat hervorgehoben wird, steht für mich im Speisekartensubtext: die Provenienz aller anderen Produkte ist uns ansonsten schnuppe. Greenwashing in der Suppenküche, quasi. Ich fühle mich, wenn ich solcherlei lese, immer ein wenig veräppelt. Denn ein weiterer Umstand macht diese Art von punktuellem Bio-Marketing für mich kaum nachvollziehbar. Wenn mit „bio“ geworben wird – und sei es eben auch nur für eine klitzekleine Zutat – muss der Betrieb sich der so genannten „Bio-Kontrolle und -Zertifizierung“ unterziehen. Dazu schreibt das zuständige Ministerium in der Broschüre „Mit einfachen Schritten zur Bio-Zertifizierung – Der Leitfaden für Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie“:


Auslobung einzelner Bio-Zutaten in einer ansonsten herkömmlichen Speise

Die neuen EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau ermöglichen es Gastronomen nun auch, eine einzelne Bio-Zutat direkt an einer Speise oder einer Speisenkomponente zu kennzeichnen, beispielsweise die Bio-Kartoffeln in einer Kartoffelsuppe, die ansonsten ausschließlich konventionelle Erzeugnisse enthält. Für diese Form der Kennzeichnung müssen allerdings zwei Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens muss die als „Bio“ gekennzeichnete Zutat ausschließlich in Bio-Qualität eingekauft werden (kompletter Austausch dieser Zutat im gesamten Betrieb) und zweitens muss die gesamte Speise oder Speisenkomponente die Vorgaben der Verordnung erfüllen. Dies bedeutet auch, dass in dem Gericht nur die laut Verordnung erlaubten Zusatzstoffe eingesetzt werden dürfen, also beispielsweise keine Geschmacksverstärker (z.B. Glutamat in der Suppe) und keine künstlichen Süßstoffe (z.B. Saccharin im Dessert).

Ich unterstelle zudem: Kaum ein Lokal mit Bio-Ei wird solche in Spitzenqualität einkaufen und verwenden. Denn locker über 40 Cent pro Stück kosten Hühnereier von erstklassigen Erzeugern. Schon ab 25 Cent gibt es aber Bio-Eier im Discounter, die dann allerdings aus quasi-industriellen Betrieben stammen. Im Großhandel geht es preislich bestimmt noch um einiges günstiger. Das gewünschte Ziel zu erreichen, ein nachhaltiges Image zu kreieren, dem vordergründig immer bewusssteren Verbraucher also ein bewusstseinsberuhigendes Angebot zu machen, gelingt allenfalls wachsweich. Um ein etwas krummes Sprachbild zu bemühen.
Wie sehen das eigentlich die ganz wenigen Gastronomen, die sich ehrlich und offen um gute Beziehungen zu ihren Lieferanten und Produzenten bemühen, sie nach den Produktionsbedingungen UND nach Exzellenz auswählen – und alles dies auch den Gästen im Restaurant kommunizieren? Stört Euch nicht auch das singuläre „Bio-Ei“ in der Qualitätswüste Gastro?


Die Bilder vom SCHWARZMARKT 10

Der Jubiläumsschwarzmarkt hat großen Spaß gemacht. Über 30 Leute waren da, mit feinen Produkten und leckeren Beiträgen fürs Buffet. Die allermeisten Tauschwaren konnten dieses Mal fotografisch dokumentiert werden. Hier also  die Bilder (click to enlarge):

 

Generelle Infos zum SCHWARZMARKT gibt es hier.


Fast ein Verriss

Vor einer halben Stunde noch wollte ich einen heftigen Verriss bloggen. Über dieses neue Kölner Rooftop-Restaurant im Stilmix aus Hypermodernität und Vintage, wie er Common Sense zu sein scheint in der Gilde der Gastroraumausstatter in den 2010er-Jahren. Über diesen Versuch, eine ottolenghieske Küchenidee mit dem rheinischen Zeitgeist zu vermählen – mit dem Ergebnis, Pseudohipster in Scharen anzuziehen, nur keine hungrigen Gäste im eigentlichen Sinn. Über einen offenen Riesling ohne Grip, über trockenen, frischen Koriander, ein Baba Ghanoush, bei dem man vor lauter Raucharomen die Aubergine nicht mehr schmeckt, ein viel zu feines Hummus, darüber, dass Frittieren nicht Backen ist, über touchy Kellnerinnen und ja, natürlich, das wachsweiche Bioei, das kalt und glibbrig war und pochiert. Aber als ich dann im einzigen funktionierenden Aufzug (von dreien) abwärts rauschte und zurück ins Büro schlenderte, die Sonne durch die Regenwolken brach und im Mundwinkel noch auf einen Rest der tatsächlich formidablen, bitteren Tahina stieß, war ich mit dieser Mittagspause versöhnt.


Über Essen lesen…

… werde ich zusammen mit anderen am kommenden Samstag in Köln. Johannes J. Arens hat das erste Mini Food Reading Festival organisiert und beschreibt es so: „6 Autor*innen lesen einen Tag lang ihre spannenden, lustigen, rührseligen und/oder bösen Texte über Essen & Trinken an ungewöhnlichen Orten quer durch Köln.“ Der Tag beginnt um 11:00 Uhr in der Kalker Bäckerei Schlechtrimen und hört abends um Acht im Ehrenfelder Marieneck noch lange nicht auf. Neben Johannes und mir lesen vor: Jörn Kabisch, Julia Floß, Astrid Paul und Torsten Goffin.

Alle relevanten Informationen zu Konzept, Orten und Autoren finden sich – genauso wie die Möglichkeit, Tickets für die abendliche Abschlussveranstaltung zu kaufen – auf der Website des Festivals, nach einem Klick auf die Grafik erreichbar. Ich freue mich auf Euch!

 


Infoplattform der rheinischen food swaps online

Ab sofort ist unter www.schwarzmarkt.org eine Infoplattform zu den rheinischen food swaps online. Marco und ich wollen das Projekt damit ein wenig von social media emanzipieren und einem weiteren Kreis an Interessierten zugänglich machen. Daher werden auf der Seite alle zukünftigen SCHWARZMARKT-Termine gesammelt und veröffentlicht. Aktuell stehen Veranstaltungen in Düsseldorf, Grevenbroich, Bonn und natürlich in Köln ins Haus.

Was genau ein SCHWARZMARKT überhaupt ist, hat der Radiojournalist Stefan Rheinbay in einer Reportage für WDR5 auf der letzten Veranstaltung im Kölner Marieneck eingefangen. Der Beitrag ist auf seiner Seite online abrufbar. Die nächste Tauschbörse findet übrigens am 27.10. in Düsseldorf statt – eine Premiere in der Landeshauptstadt. Das Projekt wächst also – dennoch freuen wir uns auch zukünftig auf weitere Impulse.


Save the date: Summer of Supper 2017

Auch in diesem Jahr wird das Festival der Popup-Restaurants und Supperclubs, der Summer of Supper, in Köln stattfinden – und zwar vom 15. bis zum 30. Juli 2017. Gastgeber Marco Kramer von der Ehrenfelder Kochschule Marieneck wird dabei erstmals die Rollen tauschen und sich für den Eröffnungsabend hinter den Herd stellen – zusammen mit der „Freitagsrunde“. Dahinter verbirgt sich ein Freundeskreis Kölner Foodblogger, bestehend aus Natalie Simons, Torsten Goffin, Johannes Arens, Bernd Labetzsch, Marco Kramer und mir. Am Samstag, den 15. Juli, werden wir klassische Gerichte der 80er Jahre auf den Tisch bringen.

Weitere Abende im Rahmen des 4. Summer of Supper werden u.a. bestritten vom Küchenjungen (Christian Lersch), von my cooking love affair (Kerstin Getto) und noch einmal von Johannes Arens (zusammen mit Lukas Bontke). Zudem wird es als Sonderformat eine Craftbeer-Popup-Bar geben, kuratiert von Torsten Goffin. Die Besetzung zweier weiterer Termine wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben. Die genauen Termine sowie alle weiteren Informationen werden auf dieser Seite gesammelt und veröffentlicht. Dort startet auch in Kürze der Kartenvorverkauf.