Holland. Köln.

Der Jahresurlaub dauert exakt zweieinhalb Tage. Ich bin so erholt wie nie. Mag daran liegen, dass die Erfindung des Erholungsurlaubs ein böses Teil aus dem an solcherlei nicht armen Schatz an Ausbeutungsinstrumentarien ist. Ferien sind also Opiumderivat für Unterwürfige. Und ich will ein tapferer Kämpfer sein in den nächsten 50 Jahren. Über eine solche Zeitspanne reichen die Pläne.

fischpasta

Es gab Nudeln, Bohnen und Fisch. Im Geschirr vom Franz. Und in Gedanken an Dich, Du abhanden gekommener Freund. Bist wegwohin. Und ich schwamm zwischen stinkenden Frachtern im öligen Nass. Brachte Gedanken nicht auf Punkte, nur Nasen in Gläser.

Heute dann: Köln. Schatzstadt. Das Herz fließt mir über. Bald mehr davon.


One Comment on “Holland. Köln.”

  1. Lakritze sagt:

    Achje, jetzt muß ich erst mal rückwärts lesen. Schön. Und Kurzferien sollten zum Standard erhoben werden; so jede Woche zwei Tage vielleicht …


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